
Das Hacken von Alarmanlagen durch Störsignale: Wie können Sie Ihr Zuhause wirksam schützen?
Es ist der neue Albtraum von Hausbesitzern und die bevorzugte Methode erfahrener Einbrecher: die Störung von Funkwellen.
Heute verwenden Kriminelle unauffällige elektronische Geräte, sogenannte Störsender oder Jammer, die Sicherheitssysteme aus der Ferne außer Betrieb setzen – ebenso wie WLAN und sogar die Telefonkommunikation.
Angesichts dieser wachsenden technologischen Bedrohung stoßen herkömmliche Sicherheitssysteme an ihre Grenzen.
Wie funktioniert die Störung einer drahtlosen Alarmanlage?
Die große Mehrheit der in Privathaushalten installierten Hausalarmanlagen und handelsüblichen Kameras funktioniert drahtlos.
Sie kommunizieren untereinander und mit Ihrem Smartphone über Funkfrequenzen: GSM, 3G, 4G, 5G, WLAN oder die speziellen Frequenzen von 433- und 868-MHz-Alarmsystemen.
Um diese Geräte außer Betrieb zu setzen, müssen Einbrecher keine Kabel mehr durchtrennen. Sie müssen lediglich einen Funkwellen-Störsender oder Jammer in der Nähe Ihres Hauses aktivieren.
Dieses Gerät überlagert den Raum mit Störsignalen auf denselben Frequenzen. Das Ergebnis: Ihre Melder können kein Signal mehr an die Zentrale senden. Ihre Alarmzentrale kann Sie nicht mehr per Telefon benachrichtigen.
Ihre Überwachungskameras werden getrennt und beenden die Aufzeichnung.
Innerhalb weniger Sekunden wird Ihr Haus oder Ihre Wohnung vollständig verwundbar, obwohl Ihre Alarmanlage vor dem Angriff noch einen normalen Betrieb angezeigt hat.

Der Störsender: Eine Investition, die sich für Einbrecher sehr schnell amortisiert
Für nur 300 € kann man einen sehr leistungsfähigen Störsender erwerben, der einen großen Frequenzbereich in einem Radius von 25 Metern abdeckt:
- Lojack: 165-174MHz
- GPS L2-L5: 1170-1230MHz
- DCS/PCS: 1805-1990MHz
- RF 433: 433 MHz
- GPS L1: 1570-1580MHZ
- WIFI 2.4G: 2400-2500MHz
- 3G: 2110-2170MHz
- CDMA/GSM: 850~960MHz
- 4G LTE:738-821MHz
- RF 868: 868MHz
- RF 315: 315MHz
- 4G WIMAX:2620-2690MHz
- WIFI 5.2G/5.8G: 5125-5850 MHz
- WIFI 6E: 5925-6450MHz
- 5G LTE1: 3300-3600MHz
- GPS L3-L4: 1370-1390 MHz
- 5G LTE2:3600-3800MHz
- UHF: 400-470MHz
Diese Art von tragbarem Störsender deckt somit einen ausreichend großen Bereich ab, um alle Ihre drahtlosen Systeme lahmzulegen, einschließlich der Telefonkommunikation und des 3G-, 4G- und 5G-Internets. Eine Investition, die sich mit einem einzigen Einbruch amortisiert!
Die Lösung von Euro Security Protect gegen Störsignale
Da es physisch nicht möglich ist, die Störung zu neutralisieren, stellen wir Ihnen 2 Geräte zur Verfügung, die das Problem lösen.

Der Störsender-Detektor
Im Falle einer Störung aktiviert der Detektor sofort ein Relais, das im autonomen Modus eine Sirene, einen Nebelgenerator, ein Stroboskoplicht, einen Lautsprecher und vieles mehr betätigen kann. Kurz gesagt: jedes Gerät, das über einen potentialfreien Kontakt gesteuert werden kann.
Zusammen mit unserer ESP-RJ45-Einheit bietet dieses Duo zusätzliche Funktionen für maximale Sicherheit.
Die kabelgebundene ESP-RJ45-Sicherheitseinheit zur Abwehr drahtloser Angriffe
Dieses Gerät wird über ein standardmäßiges RJ45-Kabel direkt per Kabel mit Ihrer Internet-Box verbunden.
Es verfügt über 2 Eingänge für potentialfreie Kontakte, die durch den Störsender-Detektor, einen kabelgebundenen Melder (Tür- oder Fensteröffnung), einen kabelgebundenen Bewegungsmelder oder gegebenenfalls eine Alarmzentrale aktiviert werden können, sofern diese mit einem Relaisausgang ausgestattet ist.
Wenn der ESP-RJ45 ein Signal von einem dieser Geräte empfängt, benachrichtigt er Sie direkt auf Ihrem Telefon über die Anwendung Tuya Smart oder Smart Life.
Da die Verbindung zwischen dem ESP-RJ45 und der Internet-Box nicht drahtlos, sondern kabelgebunden ist, werden Sie auch dann tatsächlich benachrichtigt, wenn ein Störsender aktiv ist.
Sie können anschließend Ihre kabelgebundenen Kameras mit RJ45-Anschluss überprüfen, um festzustellen, ob tatsächlich in Ihr Zuhause eingebrochen wird.
Falls dies der Fall ist, können Sie einen oder beide Ausgänge des ESP-RJ45-Moduls steuern, um den Nebelgenerator, die Sirene, den 125-dB-Lautsprecher mit individuell anpassbaren MP3-Dateien oder das Stroboskoplicht direkt über die Anwendung auf Ihrem Android- oder iPhone-Gerät auszulösen.

Auf dem Weg zu einem vollständigen Schutz...
Das hocheffiziente System aus dem Störsender-Detektor in Verbindung mit dem ESP-RJ45-Modul schützt Sie vor Angriffen durch drahtlose Störsignale.
Es gibt noch 2 Techniken, die Einbrecher einsetzen können, um die Sicherheit Ihrer Immobilie zu neutralisieren:
Unterbrechung der Stromversorgung am äußeren EDF-Zähler
Wenn sich in Ihrem Zuhause Wertgegenstände befinden, werden erfahrene Einbrecher nicht zögern, die Stromversorgung direkt am Außenstromzähler Ihres Hauses oder an den gemeinschaftlichen Verteilerschränken des Gebäudes, in dem sich Ihre Wohnung befindet, zu unterbrechen.
Die Lösung für dieses Problem ist sehr einfach: Verwenden Sie eine Plug-and-Play-Batterie oder eine USV, an die alle Sicherheitsgeräte angeschlossen werden. Die Internet-Box, der Störsender-Detektor, das EST-RJ45-Modul, der Nebelgenerator, die Sirene, die drahtlosen Melder und gegebenenfalls Ihre Alarmzentrale.

Physische Unterbrechung des Glasfaserkabels
Obwohl dies sehr selten vorkommt, wird diese Technik von Kriminellen eingesetzt, wenn sie Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihre Geschäftsräume als lohnendes Ziel betrachten.
Die Wege der Glasfaserkabel sind leider noch immer zu leicht zugänglich, beispielsweise über unterirdische Zugangsschächte in der Nähe von Wohnhäusern oder durch einen direkten Schnitt am Glasfaserverteiler des Viertels.
Wenn Sie ein gewöhnlicher Privatkunde sind, müssen Sie sich über diese Art von Angriff keine Gedanken machen.
Wenn Sie jedoch Räumlichkeiten mit Wertgegenständen schützen möchten, müssen Sie sich mit diesem Problem auseinandersetzen.
Die Lösung für diese Art von Angriff besteht in der Nutzung des Starlink-Netzwerks (Satelliteninternet).
Die Starlink-Konstellation nutzt hauptsächlich die Ku-, Ka-, V- und E-Bänder und deckt ein Spektrum von 10,7 GHz bis 86 GHz ab, um die Internetverbindung zwischen den Satelliten, den Endgeräten der Nutzer und den Bodenstationen (Gateways) sicherzustellen.
Um Starlink zu blockieren, muss ein Störsender den Empfänger mit einem Signal überlasten, das auf denselben Frequenzen stärker ist als das ursprüngliche Signal.
Starlink zu blockieren ist in der Praxis nicht so einfach, da SpaceX seine Terminals für den Einsatz in elektronischen Konflikten entwickelt hat: Elektronisch gesteuerte Antennen (Phased Array): Die Starlink-Parabolantenne sendet nicht blind. Sie bildet einen ultragerichteten Strahl (einen „Stift“ aus Funkwellen), der auf einen sich bewegenden Satelliten gerichtet ist.
Um das Signal wirksam zu stören, muss der schädliche Sender häufig direkt in der Sichtachse der Antenne positioniert werden.
Frequenzsprungverfahren (Frequency Hopping): Das System wechselt innerhalb des Ku-Bands ständig den Kanal, um feste Störungen zu umgehen.
Schnelle Software-Updates: SpaceX hat bereits innerhalb weniger Stunden Software-Patches bereitgestellt, um seine Terminals gegen bestimmte taktische Störangriffe zu schützen.
Um Starlink zu blockieren, ist die erforderliche Ausrüstung zu umfangreich: Um das Starlink-Satellitensignal zu stören, müsste ein Einbrecher über eine hochspezialisierte, sehr teure, sperrige und energieintensive militärische oder industrielle Ausrüstung verfügen.
Eine solche Ausrüstung wird bei Einbrüchen in Wohnhäuser oder sogar Geschäftsräume nicht verwendet.
Natürlich sollten Sie nicht die WLAN-Verbindung zwischen dem Starlink-Router und Ihren Geräten verwenden.
Sie müssen einen Dual-WAN-Router mit einer „Failover“-Option (automatische Umschaltung) einrichten.
Funktionsweise: Ihr Hauptrouter empfängt sowohl die Glasfaserverbindung (WAN 1) als auch Starlink (WAN 2 über den Starlink-Ethernet-Adapter). Der Router nutzt die Glasfaserverbindung zu 100 % der Zeit. Wenn die Glasfaserverbindung unterbrochen wird, schaltet der Router in weniger als 2 Sekunden automatisch auf Starlink um.
Empfohlene Geräte: Professionelle Router wie ein Ubiquiti UniFi Cloud Gateway, ein MikroTik-Router oder ein Router mit pfSense / OPNsense können dies perfekt verwalten.
